Wissenslücken zu eiweißreicher Ernährung schließen

Für Informationen auf das Bild klicken – HannaBanana*

In deutschen Supermärkten reiht sich ein Proteinprodukt an das nächste, allein 2017 kamen laut „Mintel“-Studie 300 Protein-Produkte auf den Markt. Dennoch wissen die Bundesbürger über Proteine und eiweißreiche Ernährung   nicht besonders gut Bescheid. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Fitness-Food-Marke Quäse. „In Sachen Protein besteht noch Aufklärungsbedarf“, kommentiert Professor Dr. Ingo Froböse die Ergebnisse. Der Sportwissenschaftler war an der Konzeption der Studie beteiligt.

 

Protein-Facts vom Experten:

– Nicht nur für Sportler

44 Prozent der Befragten und etwa jeder Zweite der 18- bis 24-Jährigen sind davon überzeugt, dass nur Sportler sich proteinreich ernähren sollten. In der Altersgruppe 55+ meint dagegen mehr als jeder Zweite, dass Protein für alle wichtig ist. „Diese Einstellung ist richtig“, bekräftigt Froböse. Sportler bräuchten mehr Protein, da es dabei helfen kann, Muskeln aufzubauen. Bei Kindern und Jugendlichen kann Protein dahingehend in der Wachstumsphase unterstützen, bei Senioren ab etwa 60 Jahren könne es zum Erhalt der Muskulatur beitragen. „Neben einer ausgewogenen Ernährung ist ausreichend Bewegung wichtig für das körperliche Wohlbefinden“, mahnt Froböse.

 

– Empfohlener Tagesbedarf laut DGE

Einen Richtwert für die tägliche Eiweißmenge gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Kinder ab vier Jahren und Jugendliche sollten etwa 0,9 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, bei Erwachsenen zwischen 19 und 65 Jahren liegt der Richtwert bei 0,8 Gramm pro kg Körpergewicht und bei Senioren ab 65 Jahren bei einem Gramm pro kg Körpergewicht.

 

– Tagesbedarf auf mehrere Mahlzeiten aufteilen

Dass der Tagesbedarf an Protein nicht mit einer einzigen Mahlzeit zu decken ist, weiß mit etwa 58 Prozent nur etwas mehr als die Hälfte der Deutschen. Denn Studien legen nahe, dass über 25 Gramm hochwertigen Proteins pro Mahlzeit die ideale Menge sind, um optimal vom Körper verwertet zu werden (Schoenfeld & Albert, 2018). „Die Tagesmenge sollte daher auf drei bis vier Mahlzeiten aufgeteilt werden“, rät Froböse. Unter fitness-food-mit-biss.de gibt es Rezepte mit dem Sauermilchkäse Quäse. Aus frischem Sauermilchquark hergestellt, enthält er rund 30 Prozent Eiweiß bei nur etwa 0,5 Prozent Fett und lässt sich in eine vegetarische, laktose- oder glutenfreie Ernährung ebenso integrieren wie in Low Carb-, Low Fat- und zuckerfreie Konzepte.

 

Quelle: Schoenfeld, B. J., und Aragon, A. A. (2018). How much protein can the body use in a single meal for muscle-building? Implications for daily protein distribution. Journal of the International Society of Sports Nutrition, 15(1), 10.  (djd)

 

Drei Protein-Facts im Überblick

(djd). Proteine unterscheiden sich in ihrer biologischen Wertigkeit und können vom Körper unterschiedlich gut aufgenommen und verwertet werden. Sauermilchkäse wie Quäse hat eine biologische Wertigkeit von 93 und ist somit eine geeignete Proteinquelle.

– Protein kann auch beim Muskelaufbau unterstützen. Das American College of Sports Medicine empfiehlt für Sportler eine erhöhte Zufuhr von 1,6 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

– Studien legen nahe, dass 25 Gramm Protein pro Mahlzeit optimal vom Körper verwertet werden können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine Zufuhr von rund 0,8 Prozent Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.

Mehr zum Thema Protein und leckere Rezepte gibt es auf fitness-food-mit-biss.de.

 

*Link zu Informationen über Sporternährung für jeden Tag von HannaBanana

 

 

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Ein Gedanke zu „Wissenslücken zu eiweißreicher Ernährung schließen

  1. Vorsicht. Eine eiweißreiche Ernährung ist fast immer verbunden mit einer fettreichen Ernährung. Da die Nahrungsfette an Protein gekoppelt sind. Wer langfristig denkt verzichtet besser auf eine eiweißreiche Ernährung um nicht in späteren Jahren Leberprobleme zu bekommen und dadurch bedingte chronische Erkrankungen. Obst, Gemüse und Salat können bei entsprechendem Training auch Muskelberge wachsen lassen … allerdings auf eine gesündere Weise.

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