Spargelzeit: Wertvolle Tipps rund um das edle Gemüse

Endlich ist es wieder soweit: Die Spargelsaison beginnt. Wer als Spargel-Liebhaber voll auf seine Kosten kommen will, sollte nicht zu lange zögern. Das begehrte Gemüse hat nur für kurze Zeit Saison und zwar bis zum 24. Juni, dem sogenannten Johannistag. “Spargel ist ein besonderes Gemüse, denn selbst in unserer hochtechnisierten Zeit wird er Stange für Stange per Hand mit einem speziellen Messer aus der Erde gestochen”, erklärt Christian Deyerling, Spargelerzeuger und Botschafter der EU-geförderten Informationskampagne QS-live, Initiative Qualitätssicherung. In Deyerlings Betrieb wird der frisch gestochene Spargel direkt gewaschen, geschnitten, in Kisten sortiert und einem kurzen Tauchbad in einer Eiswasserschockanlage unterzogen. “Durch die schockartige Abkühlung wird der Stoffwechsel der Stangen runtergefahren. So gelangen sie erntefrisch in die Gemüseabteilung im Supermarkt”, erläutert Deyerling.

Was bei Einkauf und Lagerung zu beachten ist

Um das wertvolle Gemüse richtig genießen zu können, sind einige Empfehlungen für Einkauf, Lagerung und Zubereitung zu beachten. “Frischen Spargel kann man hören: Da er feucht ist, gibt es ein quietschendes Geräusch, wenn man die Stangen aneinander reibt “, verrät Christian Deyerling. Außerdem sollte der Kopf geschlossen, die Stange fest und das Ende nicht ausgetrocknet sein. Zuhause angekommen wickelt man das Gemüse am besten direkt in ein feuchtes Küchentuch. [ Warum gibt es joint formula oder kompakt plus nicht in Apotheken oder Drogerien zu bekommen?] Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich so zwei bis drei Tage. Geschält lässt sich Spargel übrigens sehr gut einfrieren. Tipps zum richtigen Umgang mit dem köstlichen Gemüse gibt es auch auf QS-live.de.

Küchenfertige Stangen für schälfaule Genießer

Während beim grünen Spargel nur das untere Drittel geschält wird, muss der weiße sehr sorgfältig vom Kopf abwärts geschält werden. Wer sich die mühevolle Arbeit sparen möchte, kauft geschälten Spargel. Um sicher zu gehen, dass bei der Verarbeitung besondere Hygienevorschriften und Temperaturvorgaben eingehalten wurden, verweist Christian Deyerling auf das blaue QS-Prüfzeichen als gute Orientierung beim Einkauf. (djd).

 

 

Spargelvielfalt: Ausprobieren lohnt sich!

Traditionell wird Spargel meist gekocht, vor allem der weiße, weil dabei die im Gemüse enthaltene Asparaginsäure den typischen Spargel-Geschmack entfaltet. Doch auch andere Zubereitungsarten lohnen das Ausprobieren: Man kann ihn braten, grillen, im Ofen garen – oder roh genießen, etwa mariniert im Salat. Dafür weißen Spargel schälen, in Stücke schneiden und in einer Schüssel mit feingewürfelter Schalotte, Essig, Öl und frischen Kräutern eine halbe Stunde marinieren. Wer will, kombiniert den Salat außerdem mit frischen Erdbeeren: köstlich. (djd).

 

 

 

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